Patchwork: Waschbär-Kissen

Ich glaube, ich hatte es schon erwähnt:
Pinterest ist für mich eine unendliche Quelle an Inspiration <3
Leider endet es nur zu oft darin, dass ich Stunden auf Pinterest verbringe, statt tatsächlich auch mal etwas zu werkeln.

Diesmal war es jedoch anders :-)

Für einen Tausch gegen Waldtier-Amigurumis sollte ich ein Patchwork-Kissen nähen. Meine Tauschpartnerin und ich haben also diverse Pins ausgetauscht und dabei ist mir der hier ins Auge gesprungen:
Waldtier-Quilt

Also Stoffe besorgt, Kissen besorgt und ab die Post!
Dreiecke zugeschnitten, arrangiert, neu arrangiert, genäht, geflucht… Ihr könnt es euch vorstellen 😉

Letztlich kam das dabei raus:


Waschbärkissen1

Waschbärkissen2

Ich bin nicht zu 100% zufrieden, da nicht alle Dreiecke exakt aufeinandertreffen. Aber niedlich ist es trotzdem geworden, wie ich finde :-)

 

Grapefruit-Rosmarin-Eis am Stiel

Was gibt es im Sommer besseres als ein kühles Eis?
Richtig, nix!
Grapefruit-Eis2
Deshalb gehe ich an heißen Tagen viel zu häufig den Gang zum Tiefkühler und schnappe mir ein Eis. Oder zwei… oder manchmal auch drei… Ihr kennt das ja sicher 😉
Aber da das auf Dauer natürlich nicht sehr gesundheitsfördernd ist und selbermachen sowieso viel toller ist, habe ich mir neulich diese Eisförmchen zugelegt. Wenn schon, dann niedlich!
Seitdem sind die Förmchen ständig in Benutzung und wir können endlich Eis (fast) ohne schlechtes Gewissen genießen.

Hier eines meiner Lieblingsrezepte:

Grapefruit-Rosmarin-Eis

für 250ml Wassereis

1 Grapefruit
4 TL Zucker (evtl. mehr)
einige Nadeln Rosmarin
evtl. Wasser zum Auffüllen

Die Zubereitung ist denkbar einfach und schnell:
Die Grapefruit filetieren und gemeinsam mit dem Zucker und einigen kleingeschnittenen Nadeln Rosmarin* in einen Blender geben oder mit dem Pürierstab gaaaaaanz fein pürieren.
Wer möchte, kann das Fruchtfleisch einfach drinlassen. Ich habe es mit einem feinen Haarsieb abgesiebt. So trüben dann auch keine störenden Rosmarinnadeln den Schleck-Genuss.
Nun sollte man abmessen, wie viel Flüssigkeit man erhalten hat und ggf. mit Wasser auffüllen.
Jetzt nur noch in Eisförmchen füllen und dann folgt der fiese Teil: Das Eis sollte etwa 6 bis 8 Stunden im Tiefkühler in Ruhe gelassen werden.
Dann steht der Abkühlung nichts mehr im Wege!

*Sowohl die Zuckermenge als auch die Menge des Rosmarin sollte nach Geschmack angepasst werden. Ich habe hier wirklich nur die Spitze eines Rosmarinzweiges verwendet, um eine dezente Rosmarinnote zu bekommen.
Nach dem Pürieren also am besten probieren.

Grapefruit-Eis

Sneak Peak: Kreuzstich

Heute zeige ich euch mal mein neuestes Projekt:

Kreuzstich1
Eigentlich hätte ich noch genug andere, die ich erst fertig machen sollte.
Aber ihr wisst ja, wie das ist 😉

Ich probiere mich zum ersten Mal an einer Stickerei und habe mir dafür ein wundervolles Motiv ausgesucht, das sogar meinem Herrn Gemahl gefällt. Genau genommen hat er es sogar ausgesucht… Erkennt es jemand vielleicht schon?

Bleibt gespannt, wie es weitergeht!

Grün, weich, aber nicht unbedingt zum Draufsitzen

Eigentlich bin ich ja nicht so die Dekofee, alles nur Staubfänger 😉
Aber im Garten sieht das anders aus. Bisher haben wir uns zwar mehr um nützliche Dinge gekümmert (so zum Beispiel das Hochbeet).

Als ich vor einiger Zeit diesen wunderschönen Stuhl bei Pinterest gesehen habe, stand mein Plan: Sowas brauche ich auch!

Die Suche nach einem geeigneten Stuhl hat sich als nicht ganz so einfach erwiesen. Die meisten Stühle in diesem Stil waren mir schlichtweg zu teuer. Da der Stuhl im Garten stehen soll, wird er wohl früher oder später kaputt gehen, und dafür wollte ich nicht zu viel Geld ausgeben. Da kommt wohl die Schwäbin in mir durch 😉

Wochenlang habe ich also Kleinanzeigen durchsucht und bin letztendlich auf einen hübschen Stuhl gestoßen, den jemand in der Nachbarschaft für 10€ loswerden wollte. Perfekt!
Mehr Material musste ich gar nicht kaufen. Der Hasendraht war Bestandteil der Katzen-Abwehr-Systems der Vorbesitzer unseres Hauses (wenn die wüssten, dass jetzt zwei dieser Raubtiere hier leben… ), Moos und Efeu sind aus dem Wald bzw. Garten.

Auch die Umsetzung war denkbar einfach:
Polster von Sitzfläche und Lehne habe ich entfernt und durch Hasendraht ersetzt.
Das Moos habe ich einfach aufgelegt und das Efeu dazwischen“geklemmt“ (ob das wirklich anwächst wird sich zeigen).
An der Lehne habe ich das Moos dann durch einen zweiten Hasendraht gesichert.

Zumindest anfangs sollte man das Moos ein wenig wässern, damit es nicht austrocknet.
Der Langzeittest, wie Moos und Efeu das mitmachen, steht natürlich noch aus.

Insgesamt also ein günstiges und einfaches Projekt, mit viel Wirkung!

Moos_Stuhl

Weitere Ideen zur Gartengestaltung findet ihr auch auf meinem Pinterest-Board „Garden“

Rezept für Gemüsebolognese

Gemüsebolognese_gekocht

Hier kommt schon wieder eine Neuvorstellung :-)
Mein Slow Cooker <3

Zugegebenermaßen ist dieses „Rezept“ nicht primär für den Slow Cooker entstanden, aber ich habe festgestellt, dass es daraus schon um einiges besser schmeckt 😉
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum „Rezept“ in Anführungszeichen steht. Ganz einfach: Ein wirkliches Rezept gibt es hier nicht, weil ich jedes Mal ein wenig variiere.
Aber hier einmal die Zutaten vom letzten Mal:

Gemüsebolognese:

2 Tomaten, in Würfeln
2 Mittelgroße Möhren, geraspelt
ein Stückchen Knollensellerie, in winzigen Würfeln
das Weiße von einer Stange Lauch in Streifen
2 rote Paprikaschoten, in winzigen Würfeln
500ml passierte Tomaten
Kräutersalz

Gemüsebolognese_roh

Wirklich essentiell finde ich hier lediglich den Sellerie, ohne fehlt meiner Meinung nach eine wichtige Geschmackskomponente.
Und natürlich die passierten Tomaten, aber das versteht sich ja von selbst 😉
Alles andere wechselt bei mir immer. Als sehr lecker haben sich auch Champignons und Zucchini erwiesen. Ich denke aber, dass man hier sehr viel Gemüse nutzen kann.

Alle Zutaten habe ich ohne sonstige Vorbereitung in den Slow Cooker gegeben und etwa 8 Std. auf Medium schmoren lassen. Und dann war’s schon fertig!

Also Kühlschrank auf, Gemüse seeeeehr klein schnibbeln und ab in den Topf! Lasst es euch schmecken 😀

 

Schoko-Zimt-Sonne mit Vanillestreuseln

Kennt ihr auch diese Tage, an denen es einem einfach total mistig geht und man unbedingt Aufheiterung braucht?
Für mich ist die beste Aufheiterung immer noch Backen :)
Es gibt doch nichts Schöneres, als zuerst etwas selbst mit den Händen herzustellen und es hinterher auch noch aufessen zu können. Hach…
Und für ganz schlimme Tage habe ich nun dieses Rezept erdacht, denn dort ist alles drin, was (mich) glücklich macht: Schokolade, Zimt & Vanille!

Lasst es euch schmecken und werdet glücklich 😀

Zopfkuchen-in-Form-Anschnitt2

Schoko-Zimt-Sonne mit Vanillestreuseln

Für den Teig:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1/4l Milch
80g Zucker
80g Butter
1/2 TL Salz

Für die Füllung:
100g Schokolade, fein gehackt
1 TL Zimt

Für die Streusel:
20g Butter
20g Zucker
30g geriebene Haselnüsse
Mark einer halben Vanilleschote

Zuerst muss der Hefeteig gemacht werden. Hier nur keine Scheu haben, alles ganz easy 😉
Mehl, Butter und Salz in eine Schüssel geben.
Zucker und Hefe in der leicht erwärmten Milch auflösen. Am besten klappt das, wenn man mit einer Gabel gut durchrührt.
Die Hefemilch dann in einem Schwung zum Mehl geben und mit der Küchenmaschine gut durchkneten, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht.
Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 45 Minuten).

In der Zwischenzeit kann man schonmal für die Füllung die Schokolade fein hacken und mit einem Teelöffel Zimt mischen.
Für dir Streusel Mehl, Zucker, Haselnüsse und Vanille mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten.

Wenn der Teig etwa auf das doppelte Volumen angewachsen ist nochmal mit den Händen durchkneten, mit ein wenig Mehl dünn ausrollen und zwei gleich große Kreise ausschneiden. Die Kreise sollten ungefähr die Größe der Kuchenform haben . Ich habe hier eine Quicheform mit 25 cm Durchmesser genommen. Eine Springform tut’s aber genauso 😉

Die Form gut ausbuttern und den erste Teig-Kreis hineinlegen. Schokolade und Zimt darauf streuen und den zweiten Kreis auflegen.
Nun habe ich, als Abstandshalter, in die Mitte ein Glas gestellt und den Teig in 12 Stücke geschnitten. Dabei aber nicht ganz bis zur Mitte schneiden, sondern natürlich nur bis zum Glasrand.
Diese Stücke dann einzeln spiralförmig verdrehen, dass die Füllung sichtbar wird.
Zum Schluss noch die Streusel darüberstreuen und nach Belieben noch dekorieren.

Gebacken wird der Kuchen dann bei 175°C (Heißluft) ungefähr 45 Minuten lang.

Zopfkuchen-in-Form-gross

Wieder zurück…

…und voller Tatendrang!

Der Blog ruhte nun sehr lange Zeit, der letzte Beitrag ist nahezu zwei Jahre her. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verfliegt…

Aber hier bin ich wieder!

In der Zwischenzeit hat sich viel getan, ich war nicht untätig und habe einiges dazugelernt, Neues dazubekommen und bin Altes losgeworden 😉
Mehr dazu aber in den folgenden Beiträgen.

Ach ja, auch hier wird es die ein oder andere Neuerung geben.
Eine Neuerung habt ihr vielleicht schon gesehen: Es gibt einen Gastautor!

Aber das ist noch nicht alles. Ihr dürft also gespannt sein! :)

Liebe Grüße
Lethe

Hochbeet – Rückblick 2014

Wohlwissend, dass wir bereits 2015 haben, und zwar fortschreitend, möchte ich noch das versprochene Dokumentationswerk zum Hochbeet zusammenschreiben und präsentieren.

Das Hochbeet Konstrukt steht!
Ein Hochbeet zum selber bauen in der XXL Version. Dafür aber mit viel Spaß an der Sache!

Nicht zuletzt um meine liebe Frau zu drängeln ebenfalls ihre Domäne zu nutzen (ich bin quasi der Schatten der Lethe, welcher hier einige Dinge schreiben darf. Ansonsten ist sie weiterhin die Cheffin hier. Also alles beim Alten, ausser, dass ich das Technische auf dem Lethes Schatten Blog machen darf).
Und Themen hat sie genug. Ich wäre froh, wenn ich nur halb so aktiv wäre wie sie. Dafür habe ich allerdings den Garten beschlagnahmt und kümmere mich dort um die Basis. Das heißt im Folgenden für Anlage, Instandhaltung und genug Möglichkeiten etwas anzupflanzen und alles andere Grobe, bin ich zuständig, kann mich hier aber sehr frei austoben

Hochbeet 2014 – zum selber bauen –

Da wir damals schon geplant hatten eine kleine Zusammenfassung zu erstellen, hatten wir eine Reihe Fotos gemacht, welche wir euch nicht vorenthalten wollen.
Praktisch ist diese zeitliche Verzögerung, da es so möglich ist, auch gleich den Nutzen und das Ergebnis der Aktion zu veröffentlichen.

Material für das Selbstbau Hochbeet:

  • eine ungefähre Vorstellung der Länge, Breite und Tiefe vom Hochbeet
    Dabei sollte man noch bequem an alle Stellen der Hochbeets kommen können. Sei es für die Aussaat, das Setzen oder final auch das Ernten: auf die Größe kommt es an!
  • passende Bretter
    Bei uns haben wir alte Wandverkleidungen verwendet, weitesgehend unbehandelt, ansonsten beim Baumarkt um die Ecke passende Bretter kaufen. Je stabiler, desto haltbarer.
  • Teichfolie oder vergleichbare Folie damit das Holz geschütz wird und die Wärme besser im Inneren gehalten und der Kompost besser arbeiten kann.
  • Astverschnitt, Sträucher oder eben auch ein Weihnachtsbaum der noch nicht entsorgt wurde. Eben alles, was eine Pufferzone für Luft und Gase erlaubt.
  • Werkzeug – dürfte eigentlich klar sein
  • Je nach Bedarf Lasur für den Anstrich
  • feinmaschiges Drahtgitter, Volierendraht um, wenn man es möchte, Einsiedler von unten fernzuhalten oder es ihnen zumindest zu erschweren
  • Kompost
  • sehr viel Blumenerde!

Kostenfaktor: je nach Wunschgröße vom Hochbeet und der Wahl des Materials schwankend

Zeitaufwand: je nach Größe, hier: ca. ein Wochenende ohne Befüllung mit Blumenerde

Hochbeet bauen: der Mann ist bereit
Hochbeet bauen: der Mann ist bereit. Teichfolie zugeschnitten und befestigt!
Werkzeug im Garten für Hochbeetselbstbau
Werkzeug im Garten: Check! Spielzeug für Männer: Check!

Grundgerüst steht bereits, Teichfolie ist zugeschnitten und befestigt. Auf den anderen Aufnahmen kann man das dann noch einmal im Detail sehen.
Aufgrund der Größe habe ich noch eine Querverstrebung eingebaut, da die Gefahr doch sehr groß ist, dass es unter der Last des Inhalts in der Mitte auseinandergeht.
Zusätzlich und aus gleichem Grund noch einmal versetzte, in den Boden gerammte Stützpfeiler, welche mit dem Hochbeet stabil verschraubt werden.

Äste im Hochbeetinneren
Äste im Hochbeetinneren sorgen für Hohlraum für Sauerstoff, später Gase und vor allem Wärmepuffer

Hier sehr ihr, wie die Folie befestigt ist:
überlappend mit dem Volierendraht und „getackert“ um es gegen Verrutschen zu sichern.
Auf einem dem Bild davor seht ihr im Hintergrund auch, welche Mengen an Astverschnitt bereits darauf warten eingefüllt zu werden.

Astzuschnitt für das Hochbeetinnenleben
Astzuschnitt für das Hochbeetinnenleben

Hier darf die Frau nun die Äste, Sträucher etc. reinschneiden. Diese helfen im Hochbeetinneren der Wärme und den Gärgasen einen gewissen Raum einzuräumen.
Die Wärme entsteht dabei a) durch die Sonneneintrahlung von außen, begünstigt durch die Teichfolie, die wie ein Gewächshaus wirkt und die Wärme, welche durch die Weitergärung des Komposts entsteht.

Sicherheit beim Hochbeetbau
So sollte man es vielleicht nicht machen …
Sträucher und Astverschnitt im Beet
Sträucher und Astverschnitt im Beet

Der Kompost im Hintergrund wartet darauf verteilt zu werden, während die Sträucher, Ästverschnitt sowie der Tannenbaum bereits mit Mühe zerschnitten und verteilt wurde.

Draufsicht Hochbeet
Draufsicht Hochbeet – ein Foto aus dem Fenster des Hauses

Von oben noch ein gutes Schemabild vom Eienbau. Um das Hochbeet seht ihr ebenfalls abgetragene Erde, welche dann mit Rindenmulch gefüllt wurde und einen Stein Innenrahmen bekommen hat.

Das Ergebnis kommt dann in einem separaten Beitrag! Jetzt ist Raubtierfütterung!

Eure Kommentare dazu?

Dir gehört die Welt!

Naja, die Nordhabkugel 😉

Nachdem wir schon seit etwa 2,5 Jahren in dieser Wohnung wohnen und Sohnemann immernoch keine vernünftige Lampe hatte (schonmal versucht eine hübsche Lampe für Kinder zu finden? Unmöglich…), musste dringend eine Lösung her.
Irgendwo habe ich dann auch wirklich was tolles gesehen, und zwar zum Selbermachen. Perfekt.
Das Material war auch schnell besorgt, denn das allwissende Forum eignet sich auch prima als Marktplatz für die unmöglichsten Dinge. Auch für einen kaputten Globus.

Zugegebenermaßen reduziert sich meine handwerkliche Aktivität dabei auf ein Minimum, aber das Ergebnis lässt sich sehen.

Die Globuslampe:

Lampe aus einem Globus
Lampe aus einem Globus